Nancy Faeser und Tim Huß besuchen die Aumühle

Veröffentlicht am Autor Kevin Trah-BenteHinterlasse einen Kommentar

 

 

„Wixhausen ist stolz auf die Aumühle – sie bereichert mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern das Zusammenleben in unserem Ort enorm. Wir sind außerdem dankbar, wie viel Verantwortung die Aumühle inzwischen übernimmt, sei es im Gewerbeverein, bei der Pflege der Grünflächen, mit ihrem Café oder dem Liederkranzeck“, erklärt Moritz Röder, Vorsitzender der SPD Wixhausen.

Kein Wunder also, dass der Ortsverein die Generalsekretärin der SPD Hessen und möglicherweise zukünftige Innenministerin gerade hierhin eingeladen hatte, um ein besonders gelungenes Beispiel für das gemeinsame Leben und Arbeiten von Menschen mit und ohne Behinderung zu zeigen.

Gemeinsam mit Landtagskandidat Tim Huß, der bereits einen Praxistag an der Aumühle absolviert hatte, trafen Nancy Faeser und Moritz Röder am vergangenen Sonntag am Begegnungscafé ein und wurden von Marion Ploner, Leiterin der Aumühle, in Empfang genommen. Die Gäste konnten sich zuerst einen Eindruck der Arbeitsräume verschaffen. Neben der Gärtnerei betreibt die Aumühle inzwischen auch eine Wäscherei und eine Aktenvernichtung. Dabei ist es der Einrichtung besonders wichtig, dass die Arbeit erfüllend sein soll. Es geht nicht nur darum Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, vielmehr soll jeder Arbeitsschritt einen wichtigen Beitrag für den gesamten Prozess leisten.

Anschließend besichtigten die Besucher auch eines der Wohnhäuser und konnten sich kurz mit den Bewohnerinnen und Bewohnern austauschen. Inzwischen lebt ein Teil der Menschen mit Behinderung, die an der Aumühle arbeiten, gar nicht mehr in der Einrichtung selbst, sondern sie sind eigenen Wohnungen in Wixhausen, Erzhausen oder Egelsbach untergebracht.

Nach den überaus interessanten Einblicken in die Räumlichkeiten und die Arbeitsabläufe der Aumühle konnten die Besucherinnen und Besucher noch ein hervorragendes Eis im Begegnungscafé probieren und wissen jetzt sehr genau, weshalb das Café bei den Wixhausern so beliebt ist. Abschließend machten Faeser und Huß klar: „Wir finden den Ansatz der Aumühle sehr gelungen, sich so stark im Ort zu positionieren: Menschen mit Behinderung gehören nicht an den Rand der Gesellschaft, sondern in Ihre Mitte.“

 

 

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